| Die Wärmedämmung eines Passivhauses sollte im Idealfall lückenlos die Gebäudehülle umschließen. |
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Traditionelle Bauweisen weisen an Fenstern und den eingekreisten Anschlussdetails mehr oder weniger erhebliche Schwachstellen, sogenannte Wärmebrücken auf. Es hat sich in der Praxis erwiesen, dass sich bei sorgfältiger Planung diese Anschlusspunkte fast immer wärmebrückenfrei konstruieren lassen. Solche Konstruktionen unterscheiden sich von üblichen Standards oft grundlegend. Sie müssen unbedingt im vorab geplant werden, denn vorhandene Konstruktionen lassen sich zumeist nicht mehr auf Passivhausstandard umrüsten. Berechnen lässt sich das Wärmedämmverhalten von Wärmebrücken durch sogenannte Wärmestromberechnungen. Eine einfache flächenanteilige Ermittlung der gestörten Wärmebrücke führt zu falschen Ergebnissen, (die Realität sieht in der Regel schlechter aus.) Eine seriöse Passivhausplanung muss dies ernsthaft berücksichtigen und kann heute noch nicht auf sogenannte Wärmestromberechnungen verzichten. |
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